„Was bleibt.“ Ausstellung der Evangelischen Landeskirche zu Gast in Freiburg

Die meisten Menschen möchten gerne etwas Bleibendes hinterlassen, wenn sie aus dem Leben gehen. Doch wie gelingt das und was ist dabei zu bedenken? Gleichzeitig fragen sich nicht nur ältere Menschen: Kommt da noch etwas nach diesem Leben? Die Wanderausstellung „Was bleibt.“ der Evangelischen Kirche in Baden nähert sich diesen sensiblen Themen. Auf zwölf Schautafeln beantworten Menschen die Frage, welche Schätze ihres Lebens sie weitergeben möchten. Außerdem werden Informationen zum Weitergeben, Schenken, Stiften und Vererben vermittelt.

Bis zum 4. März 2020 wird die Ausstellung täglich von 10 bis 17 Uhr im Augustinum Freiburg (Weierweg 10) gezeigt. Veranstalter ist die Evangelische Kirche Freiburg in Kooperation mit dem Augustinum Freiburg.

Vom 6. bis 27. März 2020 ist die Ausstellung dann auf Initiative der Carl-Isler-Stiftung - Förderstiftung der Evangelischen Stadtmission Freiburg - im „Basler Hof“ in der Kaiser-Joseph-Straße 167 in Freiburg zu sehen. Die Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 8 bis 17 Uhr und Freitag von 8 bis 16 Uhr. Die Eröffnung der Ausstellung erfolgt am Freitag, dem 6. März um 17:30 Uhr. Nach der Begrüßung durch Regierungsvizepräsident Klemens Ficht sprechen Stadtdekan Markus Engelhardt und Ewald Dengler, Vorstand der Evangelischen Stadtmission Freiburg. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die Ausstellung anzusehen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Zur Ausstellung ist ein Rahmenprogramm rund um die Frage „Was bleibt?“ geplant - unter anderem mit einer Lesung des ehemaligen Bremer Bürgermeister Henning Scherf am 9. März und einem Filmabend am 15. März. Detaillierte Infos zum Rahmenprogramm finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Das Faltblatt mit allen Terminen und Infos können Sie hier herunterladen.

Begleitet wird die Ausstellung durch die Website www.was-bleibt.de, die weitere Infomaterialien bereithält.

„Nicht(s) vergessen. Gut vorbereitet für die letzte Reise“
Vortrag und Gespräch mit Pfarrer Dr. Torsten Sternberg

Wie ich mit der Broschüre über wichtige Vorsorgefragen ins Gespräch komme und wie mir der Vorsorgeordner beim Ordnen der wichtigen Dinge hilft.

Mittwoch, 4. März, 16 Uhr
Seniorenresidenz Augustinum Freiburg, Theater

Grau ist bunt: Was im Alter möglich ist
Vortrag von Henning Scherf am 9. März 2020

Zu einem Vortrag des ehemaligen Bremer Bürgermeisters Henning Scherf lädt die Carl-Isler-Stiftung – die Förderstiftung der Evangelischen Stadtmission Freiburg – am Dienstag, dem 9. März um 19 Uhr ein (Einlass ab 18:30 Uhr). In der Pauluskirche (Dreisamstraße 3, Freiburg) wird Scherf über eigene Erfahrungen mit dem Älterwerden berichten und von seinen Gesprächen mit anderen Seniorinnen und Senioren erzählen.

Der Eintritt kostet 8 Euro. Tickets gibt es im Vorverkauf in der Alpha-Buchhandlung (Fischerau 36, Freiburg) sowie an der Abendkasse. Eine Reservierung ist möglich unter der Telefonnummer 0761 31917-555 oder per E-Mail an stiftung@stadtmission-freiburg.de.

Die Veranstaltung gehört zu der Ausstellung „Was bleibt.“ der Evangelischen Landeskirche Baden, die vom 12. Februar bis 4. März im Augustinum Freiburg (Weierweg 10) und  vom 6. bis 27. März 2020 im Regierungspräsidium Freiburg / „Basler Hof“ in der Kaiser-Joseph-Straße 167 zu sehen ist.

Dr. Henning Scherf, geb. 1938, war von 1995 bis 2005 Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen. Er ist verheiratet, hat drei Kinder, ist neunfacher Großvater und lebt in Deutschlands berühmtester Haus- und Wohngemeinschaft. Scherf hat durch eigene Erfahrungen und zahlreiche Begegnungen mit „jungen Alten“ und (hoch-) betagten Menschen sein eigenes Bild vom Älterwerden entwickelt. Der frühere Bremer Bürgermeister erzählt, wie seine Eltern und Großeltern alt geworden sind und wie er selbst mit dem Thema umgeht. Der Angst vor dem eigenen Altern und der Panik vor dem „demographischen Wandel“ stellt er ein positives Altersbild entgegen, wie er selbst es in einer Senioren-Hausgemeinschaft in Bremen vorlebt. Die Veränderungen, die sich durch das Altern ergeben, sieht er als Chance. Denn diese Lebensphase ist keineswegs nur von Verlusten, Schmerzen und Finanzproblemen geprägt. Scherfs zentrale Botschaft: Die geschenkten Jahre zu genießen und in Würde zu altern ist möglich! Er weckt bei Lesern und Zuhörern die Neugier auf das eigene Alter und auf das Zusammenleben mit alten Menschen.

 

Foto: © Senatskanzlei Anja Raschdorf

Digitaler Nachlass: Vortrag von Rechtsanwalt Jonathan Gebauer

Smartphones, Computer und Internet sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Was aber passiert im Todesfall mit unserem virtuellen Nachlass? Rechtsanwalt Jonathan Gebauer stellt am Freitag, dem 13. März, die rechtlichen Grundlagen des digitalen Nachlasses sowie praktische Handlungsoptionen zur eigenen Nachlassplanung vorgestellt. Der Vortrag im Ernst-Lange-Haus, Habsburgerstraße 2, beginnt um 19 Uhr.

Die Veranstaltung gehört zu der Ausstellung „Was bleibt.“ der Evangelischen Landeskirche Baden, die vom 12. Februar bis 4. März im Augustinum Freiburg (Weierweg 10) und  vom 6. bis 27. März 2020 im Regierungspräsidium Freiburg / „Basler Hof“ in der Kaiser-Joseph-Straße 167 zu sehen ist.

Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit: Filmabend der Carl-Isler-Stiftung am 15. März 2020

Zu einem moderierten Filmabend lädt die Carl-Isler-Stiftung - die Förderstiftung der Evangelischen Stadtmission Freiburg - am Sonntag, dem 15. März 2020 ab 18:30 Uhr ein. In der Pauluskirche (Dreisamstraße 3, Freiburg) wird der Film „Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit“ gezeigt. Ralf Berger, Pfarrer der Gemeinde dreisam3, moderiert den Abend. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Die Veranstaltung gehört zu der Ausstellung „Was bleibt.“ der Evangelischen Landeskirche Baden, die vom 12. Februar bis 4. März im Augustinum Freiburg (Weierweg 10) und  vom 6. bis 27. März 2020 im Regierungspräsidium Freiburg / „Basler Hof“ in der Kaiser-Joseph-Straße 167 zu sehen ist.

Der Film
Mit Engelsgeduld und fast zeremonieller Korrektheit bemüht sich der Nachlasspfleger John May im Auftrag der Stadtverwaltung darum, die Hinterbliebenen von einsam verstorbenen Menschen ausfindig zu machen. Wenn ihm dies nicht gelingt, kümmert er sich selbst um eine würdevolle Beisetzung. Aus persönlichen Gegenständen, die er in den Wohnungen der Toten findet, rekonstruiert er deren Leben. Liebevoll wählt er die passende Musik aus und schreibt die Ansprache für die Trauerfeier, deren einziger Gast er selbst ist. Als Mays Abteilung Einsparmaßnahmen zum Opfer fallen soll, stürzt er sich mit umso größerem Eifer auf seinen letzten Fall: Es geht um einen verstorbenen Nachbarn, dessen verwahrloste Wohnung gegenüber seinem eigenen Zuhause liegt.
Bewegendes Drama über den Umgang mit Einsamkeit und Tod in unserer Gesellschaft - und einen Eigenbrötler, der seine ganz besondere Art der Nächstenliebe lebt.

Hier geht es zum Trailer.

Vortrag von Dr. Achim Nolte, Fachanwalt für Erbrecht, zum Erbrecht für Ehepaare und Alleinstehende

Ehepaare und Familien wünschen sich gegenseitige Absicherung und Streitvermeidung. Alleinstehende sind – zumal wenn kinderlos – auch im Erbrecht frei und ungebunden, ihr Vermögen weiterzugeben. Allerdings passt in der Regel die gesetzliche Erbfolge nicht zur individuellen Lebenssituation.

Dr. Achim Nolte, Fachanwalt für Erbrecht, vermittelt in einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, dem 18. März, einen erbrechtlichen Überblick und zeigt erste Gestaltungsmöglichkeiten auf.

Der Vortrag im Ernst-Lange-Haus, Habsburgerstraße 2, beginnt um 19 Uhr.

Die Veranstaltung gehört zu der Ausstellung „Was bleibt.“ der Evangelischen Landeskirche Baden, die vom 12. Februar bis 4. März im Augustinum Freiburg (Weierweg 10) und  vom 6. bis 27. März 2020 im Regierungspräsidium Freiburg / „Basler Hof“ in der Kaiser-Joseph-Straße 167 zu sehen ist.

Vortrag von Dr. Achim Nolte, Fachanwalt für Erbrecht, über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht für Alleinstehende und Ehepaare

Wer kümmert sich um mich, wenn ich mich selbst nicht mehr äußern kann? Diese Frage stellt sich vor allem Alleinstehenden. Aber auch Ehepaare sollten sich rechtzeitig mit ausreichenden Vollmachten für den Fall der Fälle ausstatten.

Dr. Achim Nolte, Fachanwalt für Erbrecht, klärt mit einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, dem 25. März auf, woran wann gedacht werden sollte.

Der Vortrag im Seniorenpflegeheim Wichernhaus, Adelhauser Straße 27, beginnt um 17 Uhr.

Die Veranstaltung gehört zu der Ausstellung „Was bleibt.“ der Evangelischen Landeskirche Baden, die vom 12. Februar bis 4. März im Augustinum Freiburg (Weierweg 10) und  vom 6. bis 27. März 2020 im Regierungspräsidium Freiburg / „Basler Hof“ in der Kaiser-Joseph-Straße 167 zu sehen ist.

Gut vorbereitet für die letzte Reise: Leitfaden und Impulse zu Vorsorge und Sterben

Wie stelle ich mir meine letzte Reise vor? Was gehört in mein Gepäck? Wer soll mich begleiten und wohin? Diesen Fragen geht die Broschüre „Nicht(s) vergessen. Gut vorbereitet für die letzte Reise“ der Evangelischen Landeskirche in Baden nach. Dabei weist sie zwar auf die Endlichkeit des Lebens hin, aber auch auf seine Schönheit und Kostbarkeit - und auf die christliche Hoffnung über den Tod hinaus. Die Broschüre will Menschen Mut machen, sich auf den letzten Lebensabschnitt vorzubereiten und ihnen die Scheu nehmen, sich mit Tod und Sterben auseinanderzusetzen. Sie kann nicht zuletzt auch dazu dienen, einen Gedankenaustausch zwischen Kindern und Eltern, zwischen (Ehe-)Partnern oder auch im Freundeskreis anzuregen. Denn auch wenn der Gedanke an den eigenen Tod oder den Abschied von einem nahe stehenden Menschen Ängste weckt, ist es wichtig, rechtzeitig darüber zu sprechen.

Ergänzend zur Broschüre hat die badische Landeskirche einen kostenlosen Vorsorge-Sammelordner entwickelt, der Schritt für Schritt zur Klärung und Dokumentation wichtiger persönlicher Unterlagen führt.
 
Die Broschüre und den Ordner können Interessierte kostenlos hier bestellen:

Evangelische Stadtmission Freiburg                                       
Telefon: 0761 31917-92
E-Mail: vorsorge@stadtmission-freiburg.de    
           

Weiterführende Informationen bietet die Internetseite www.nichtsvergessen.de

Hörgenuss für den guten Zweck: Begeisterndes Benefizkonzert der Carl-Isler-Stiftung mit Gilead Mishory und Studierenden

Zu einem Benefizkonzert mit dem Pianisten Gilead Mishory und Studierenden der Musikhochschule Freiburg hatte die Carl-Isler-Stiftung, Förderstiftung der Evangelischen Stadtmission Freiburg, am 25. Oktober eingeladen.

Das Konzert stand unter der Schirmherrschaft des Freiburger Oberbürgermeisters Martin Horn.

Im Palais der Domsingschule am Münsterplatz führten Professor Mishory und seine Studierenden - vom Zweitsemester bis zu Examenskandidaten - unter anderem Werke von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Maurice Ravel und Sergej Rachmaninov sowie eine Eigenkomposition von Gilead Mishory auf. Die über 100 Zuhörer*innen im Saal waren von der virtuosen und anspruchsvollen Darbietung des Musiker-Nachwuchses und des Professors begeistert. Den gelungenen Schlusspunkt bildete ein mitreißender „Galopp-Marsch für acht Hände“ von Albert Lavignac.

Das komplette Programm mit den Namen aller Musiker*innen können finden Sie hier.

Im anfänglichen „Werbeblock“ hatten Stiftungsbotschafterin Christiane Engstfeld und Stadtmissions-Vorstand Ewald Dengler die Arbeit der Evangelischen Stadtmission Freiburg und ihrer Förderstiftung kurz vorgestellt. Drei geförderte Projekte - die Ukrainehilfe des S‘Einlädele, die Bahnhofsmission und die Suchtberatungsstelle Regio-PSB - präsentierten sich in der Pause mit Infoständen im Foyer.

Durch das Programm führten in souveräner und humorvoller Weise Moderator Helmut Berenskötter und Gilead Mishory.

Der Reinerlös des Konzertes kommt der Arbeit der Carl-Isler-Stiftung zugute.

 

Wir danken unseren Sponsoren!

Dr. Helmut Berenskötter, Merzhausen
Freiburger Dommusik / Domsingschule im Palais
Adrian und Nathalie von Gleichenstein, Freiburg
Weingut Kilian und Martina Hunn, Gottenheim
Heiner Sanwald, Freiburg

Über uns

Der Stiftungszweck unserer Carl-Isler-Stiftung ist so formuliert, dass mit ihren Mitteln die Arbeit der Evangelischen Stadtmission in ihrer ganzen Breite – von der Altenpflege über die Suchtkrankenhilfe bis hin zu unserer missionarischen Arbeit – unterstützt werden kann.

 

Dort einspringen, wo Geldgeber fehlen

Längst nicht alle Aufgaben der Stadtmission können durch öffentliche Zuschüsse oder Kostenträger finanziert werden. Wer bezahlt die Bahnhofsmission? Oder die humanitäre Hilfe des S‘Einlädele? Oder andere Initiativen, die eine Antwort auf neue Nöte in unserer Gesellschaft geben wollen? Die Carl Isler Stiftung will mit ihren Mitteln dort einspringen, wo andere Geldgeber fehlen und dazu beitragen, dass die Stadtmission auch weiterhin für Menschen in Bewegung bleiben kann.

Bestimmt gibt es auch ein Anliegen, das Ihnen am Herzen liegt. Dann können Sie uns – übrigens auch gezielt für Ihr persönliches Anliegen – durch Ihre Stiftung helfen - damit wir auch dort aktiv bleiben können, wo unsere Arbeit nicht durch Kostenträger oder öffentliche Gelder finanziert wird.

 

So können Sie uns unterstützen

Sie können eine Spende an die Carl-Isler-Stiftung leisten.

Sie können zustiften, eine Stiftung unter dem Dach der Carl-Isler-Stiftung einrichten oder uns ein Stifterdarlehen zur Verfügung stellen.

Gemeinsam finden wir Ihre individuelle Möglichkeit, Gutes zu tun! Gerne stehen wir Ihnen für eine persönliche Beratung zur Verfügung.

Unsere Stiftungsbotschafterin Christiane Engstfeld

Geboren 1959 in Schwelm/NRW, habe ich bereits als Jugendliche in meiner Heimatstadt an Wochenenden ehrenamtlich im städtischen Krankenhaus in verschiedenen Abteilungen geholfen. Diese Schülertätigkeit wurde über die evangelische Kirchengemeinde organisiert.

Seit 1984 lebe ich in Südbaden, zunächst 20 Jahre in Gottenheim, wo ich im Elternbeirat der Schule engagiert war und ehrenamtlich Kinder im Schwimmen unterrichtete. 1993 begann ich meine berufliche Tätigkeit in der Praxisklinik im Stühlinger. 2001 übernahm ich die Geschäftsführung.

Auch in dieser Zeit habe ich immer wieder ehrenamtliche Tätigkeiten ausgeübt. Als Mitglied der Organisation Interplast flog ich mit Ärzten und Pflegern über 10 Jahre lang ein- bis zweimal im Jahr nach Indien, Nepal oder Südamerika, wo wir Patienten kostenlos operierten.

Seit 2010 bin ich Mitglied des Verwaltungsrates der Evangelischen Stadtmission Freiburg. 2015 habe ich mich aus der Geschäftsführung der Praxisklinik zurückgezogen und so lag es nahe, wieder Zeit für ein Ehrenamt aufbringen zu können. Der Anfrage der Stadtmission, das neu geschaffene Ehrenamt der Stiftungsbotschafterin zu übernehmen, bin ich sehr gerne gefolgt.

Für die Carl-Isler-Stiftung möchte ich mich einsetzen, um neue Stifter und Spender zu gewinnen, damit auch weiterhin Projekte der engagierten Mitarbeiter der Stadtmission gefördert werden können.

Das Kuratorium

"Das Kuratorium wacht über die Einhaltung des Stifterwillens und beaufsichtigt den Träger", heißt es in der Satzung der Carl-Isler-Stiftung. Das Kuratorium entscheidet auch über die Verwendung der Stiftungsmittel und darüber, welche Projekte gefördert werden.

Carl Isler

Carl Isler war von 1906 bis 1954 in der Leitung der Evangelischen Stadtmission Freiburg tätig; zunächst als Stadtmissionar, ab 1922 als Stadtmissionsinspektor. Sein Herz schlug für die Armen, Mittellosen und Notleidenden. Durch Freunde in der Schweiz konnte Isler im I. Weltkrieg vermitteln, dass viele Freiburger Kinder und verarmte Familien Hilfeleistungen erhielten. Unter anderem gab es Speisungen für Kleinrentner, Erwerbslose und andere Bedürftige.

Nach dem Krieg, als die Hungersnot besonders groß war, brachte er aus der Schweiz zwei Kühe mit, um viele Kinder mit Milch zu versorgen. Schon damals zeigte Isler mit dieser Aktion Weitsicht und baute auf Langfristigkeit. Nach dem II. Weltkrieg war Isler Mitbegründer der Freiburger Nothilfe und organisierte wiederum Hilfslieferungen aus der Schweiz.